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Der Ingenieurswitz

- Ein Mann fliegt in einem Heißluftballon und realisiert, daß er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er läßt den Ballon noch weiter sinken und ruft: "Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach einem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde."
Der Mann am Boden sagt: "Ja, Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördlicher Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westlicher Länge."
"Sie müssen Ingenieur sein", sagt der Ballonfahrer. "Bin ich", antwortet der Mann. "Wie haben Sie das gewußt?" "Sehen Sie", sagt der Ballonfahrer, "alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und ich weiß immer noch nicht, wo ich bin."
Der Ingenieur sagt hierauf: "Sie müssen ein Manager sein." "Bin ich", antwortet der Ballonfahrer, "Wie haben Sie das gewußt?" "Sehen Sie", sagt der Ingenieur, "Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, daß ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist, Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld."
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- Ein Ingenieurstudent fährt mit einem brandneuen, chromglänzenden Fahrrad über den Campus. Er trifft einen Freund, der das neue Gefährt gebührend bewundert.
"Mensch, das ist vielleicht ein tolles Fahrrad! Wo hast Du das her?"
"Naja, das ist eine seltsame Geschichte. Ein Mädchen radelte mit diesem Fahrrad auf mich zu, stieg ab, warf ihre Kleider von sich und sagte, ich könne alles haben, was ich von ihr wolle!"
"Jau!" bemerkt sein Freund. "Eine gute Wahl. Ihre Sachen hätten Dir sowieso nicht gepaßt."
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- Ein Mathematiker und ein Experimentalphysiker stehen am Fahnenmast der Uni, als ein Ingenieur vorbeikommt. Er fragt: "Was machen ihr denn hier?" - "Wir wollen die Höhe der Fahnenstange ermitteln", antwortet der Mathematiker, "und überlegen gerade, mit welchen Formeln man sie berechnen kann, aber irgendwie kriegen wir das nicht raus!"
Und der Physiker ergänzt: Ich habe auch schon versucht, das Maßband nach oben zu werfen, um dann ablesen zu können, wie hoch die Fahnenstange ist, aber das hilft auch nicht."
"Moment!" sagt der Ingenieur. Er zieht die Fahnenstange aus der Halterung, legt sie ins Gras, läßt sich das Maßband geben und stellt fest: "Genau sieben Meter lang." Dann richtet er die Stange wieder auf und geht weiter.
"Typisch Ingenieur!" höhnt der Mathematiker. "Wir fragen ihn nach der Höhe, und er sagt uns die Länge."